Daniel Bensaid – was ist Trotzkismus?

Hier ein hervorragendes Buch von Daniel Bensaid über die Geschichte und Gegenwart des Trotzkismus. geschrieben von einem, der dazugehört, ihn aber (im dialektischen Sinne) aufheben wollte.Das Buch ist seit kurzem zum freien Download eingestellt.

Unser Kurs ist richtig – nur dieser blöde Eisberg gehört da nicht hin!

Nachdem Japan Samstagmorgen von einem verheerenden Erdbeben erschüttert wurde, drohen nun in einer ganzen Reihe von Kernkraftwerken nukleare Katastrophen. In Fukushima gab es Explosionen im Reaktorgebäude, die Lage ist noch unklar, das Radioaktive Isotop Caesium-137 ist bereits in großen Mengen ausgetreten, die Strahlung in der Umgebung ist teilweise auf das 1000-fache der normalen Dosis erhöht. Bereits jetzt stellt sich die Frage nur noch nach dem Ausmaß der Katastrophe, auch in anderen Reaktoren gab es Brände und Störungen. In vier weiteren Atomkraftwerken fiel die Reaktorkühlung aus.

Reaktoren im Er dbebengebiet – Ja spinnen die denn?
Nein, leider nicht. Die japanischen Kraftwerke waren äußerst robust angelegt, sind an Naturkatastrophen gewöhnt. Dennoch kommt es nun zum Gau, was einmal mehr überdeutlich zeigt: Atomkraftwerke sind nicht sicher! Es ist auch völlig unmöglich sie sicher zu machen. Unvorhergesehene Ereignisse gibt es immer wieder, ein Risiko das völlig untragbar ist. Außerdem: So allein steht Japan mit seinen AKWs in Erdbebengebieten gar nicht: Die Deutschen Atomkraftwerke Neckarwestheim, Phillipsburg und das ohnehin schon pannengebeutelte Biblis liegen ebenfalls in Risikozonen für Erdbeben. Eine Katastrophe ist auch hier jederzeit möglich.


Atommafia und Politik – Genau wie in Deutschland

In Deutschland wie in Japan nehmen die Verbindungen zwischen Atomwirtschaft und Politik kriminelle Ausmaße an. Die Folgen sehen wir in den aktuellen Ereignissen. Tepco, der Betreiber des im Moment am meisten gefährdeten Atomkraftwerks ist nämlich kein Unbekannter. Immer wieder fiel der Konzern mit Pannen Lügen und kriminellen Machenschaften auf. Erst im Jahr 2002 geriet der damalige Tepco-Chef in den Verdacht, Jahrelang Dokumente über die Wartung von Atomkraftwerken gefälscht zu haben. Geschehen ist – nichts. Die Betreiber der AKWs verdienten sich trotz zahlloser Lügen und vergehen weiter eine goldene Nase. Die Folgen bekommen nun die Japanerinnen und Japaner zu spüren. Doch die Politik wird nicht umschwenken. Einige wohlklingende Phrasen zu Sicherheit und Verantwortung, ein paar bedauernde Worte und dann „weiter so“. Denn mit Atomenergie lassen sich Profite machen, notfalls auf Kosten von Menschenleben.
Atomare Gefahr – Hier wie Dort
„In einer Notlage sollten wir keine politischen Debatten führen“, versucht Norbert Röttgen, Bundesminister für Umwelt und organisierte Verantwortungslosigkeit, uns für dumm zu verkaufen. Nichts fürchtet Politik und Atomindustrie mehr, als
eine neue gesellschaftliche Debatte, die ihre Pfründe gefährden würde. Denn: Auch hierzulande sind die AKWs alt und marode, manche seit mehr als 40 Jahren am Netz. Auch hier sind Kernkraftwerke unsicher, eine Gefahr für uns alle. Doch freiwillig werden E.on, Vattenfall, RWE und Co nicht auf ihre Milliardenprofite verzichten. Darum müssen wir den Widerstand
gegen Atomkraft organisieren.

Gemeinsam gegen Atomlobby und Politik!
Gemeinsam gegen Kapitalinteressen und
Lügen!
Unser Leben ist mehr wert als ihre Profite!
Alle Atomkraftwerke abschalten!
Entschädigungslose Inbesitznahme aller
Energiekonzerne

Support the Hunger Strikers in Greece!

ein  Artikel, zur Verfügung gestellt von revolta – antikapitalistische linke jena

In den griechischen Städten Theassalonìki und Athen befinden sich 300 Migrant_innen seit dem 25. Januar im Hungerstreik. Viele von ihnen leben seit mehren Jahren in Griechenland und warten auf die Bearbeitung der Asylanträge ohne derer sie das Land nicht einmal wieder verlassen dürfen. Die Forderungen der Flüchtlinge sind einfach: Bedingungslose Legalisierung aller in Griechenland lebenden Migrant_innen, die Loslösung der Aufenthaltserlaubnisse an Arbeitsplätze und die Aufhebung der Kriminaliserung von Aktivist_innen, die sich solidarisch mit dem Kampf der Flüchtlinge zeigen.

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LKA läßt Pressebüro von „Dresden-Nazifrei“ stürmen

Die 18 Tage von Kairo

Das 21. Jahrhundert meldet sich an. Neue Generationen tragen alte Kämpfe aus, aber auf ihre Weise. Die Menschen gehen ständig neue – zunächst technische – Beziehungen ein, welche die Produktivkräfte einer neuen Gesellschaft sind, die an den Fesseln der alten Verhältnisse zerren. Das Internet macht keine Revolution. Aber es ermöglicht explosive Massenbewegungen, wie sie die Welt zuvor nicht kannte. Die arabische Revolution ist im Begriff, das Gesicht der Welt nachhaltig zu verändern – vergleichbar mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Ihr Zentrum hatte sich binnen weniger Wochen von Tunesien in das bevölkerungsreichste Land der Region verlagert: Ägypten.

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Girls suck at videogames

Girls suck at video games / Les filles sont nulles aux jeux vidéo from Stéphanie Mercier on Vimeo.

Massive Repression am 19. Februar


Polizeiübergriffe beschränkten sich am 19. Februar in Dresden nicht nur auf die Blockaden, auch das Pressebüro von „Dresden Nazifrei“ wurde von vermummten Polizisten angegriffen. Gleichzeitig ignorierten anwesende Einheiten die brutale Attacke der Nazis auf das Jugendprojekt „Praxis“ im Dresdner Stadtteil Löbtau. Wir dokumentieren hier die Mitteilung von „Dresden Nazifrei“:

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19. 02. 2011: Dresden Nazifrei!

RSB-Fastnachtseminar 4.- 6. März 2011 in Kassel

das diesjährige Fastnachtseminar zum Themenbereich Feminismus/LGBT wird vom 4. bis zum 6. März in Kassel stattfinden.  Wenn du an dem Seminar teilnehmen möchtest, wäre eine schnelle Anmeldung sehr hilfreich. Die Kosten für das Seminar belaufen sich p.P. auf 70 Euro bzw. 45 Euro (ermäßigt).

Für Leute die in Kassel wohnen und keinen Schlafplatz benötigen 20€.

Der Ablaufplan für das Seminar:

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No Way! – Antifaschistische Aktionszeitung von revolta – antikapitalistische Linke erschienen

Aus Anlass der Naziaufmärsche am 13. Februar und am 19. Februar 2011, sowie einer bitter notwendigen Kritik am Geschichtsrevisionismus der bürgerlichen Gedenkfeiern, hat die der IV. Internationalen nahestehenden Gruppe revolta – antikapitalistische linke entschieden eine 10-seitige antifaschistische Aktionszeitung mit einer Auflage von ca. 1000 Stück herauszubringen, die kostenlos verteilt wird und hier als PDF heruntergeladen werden kann. An dieser Stelle auch großen Dank an das Referat gegen Rechts beim Studierendenrat der Uni Jena, dass dieses Projekt finanziert hat.

Vorab: Wir wollen uns mit dieser Zeitung in keinster Weise von den bestehenden antifaschistischen Bündnissen, wie „no pasaran!“ oder „Dresden Nazifrei!“ abgrenzen! Wir sehen diese Zeitung lediglich als inhaltlichen Beitrag zu den Debatten innerhalb der antifaschistischen Bewegung, die wir durch unsere Initiative bereichern möchten.

Was ist das Anliegen der Zeitung
Auch wenn die antifaschistischen Proteste letztes Jahr ein großer Erfolg waren, ist es notwendig Debatten über eine gesamtgesellschaftliche Perspektive unserer Bewegung anzuregen. Unserer Ansicht nach muss eine Bewegung, die sich gegen Faschismus, Nationalismus und alltäglichen Rassismus wendet, auch die bestehenden Verhältnisse an sich kritisieren, die solche Ideologien überhaupt erst hervorbringen. Dort möchten wir ansetzen. Uns ist völlig klar, dass auf 10 Seiten keine fundierte Faschismusanalyse möglich ist, aber wir wollen zumindest Grundlagen einer kritischen Gesellschaftanalyse vermitteln, die den Faschismus nicht nur als Laune der Geschichte betrachtet, sondern ihn tief in der kapitalistischen Gesellschaftsformation verwurzelt sieht und so für eine antikapitalistische Perspektive im Kampf gegen alte und neue Nazis eintreten.

Inhalt:
In der Zeitung befinden sich drei größere Artikel. Der erste geht auf die Wichtigkeit der antifaschistischen Proteste in Dresden ein und verdeutlicht die notwendige Kritik an den bürgerlichen Gedenkfeiern und Opfermythen. Ein weiterer behandelt die Grundlagen einer kritisch, marxistischen Herangehensweise an die Analyse der Zusammenhänge zwischen Kapitalismus und Faschismus und der letzte beschäftigt sich mit einer kritischen Analyse neofaschistischer Ideologien und Propaganda.

Außerdem befinden sich noch ein kürzerer Kommentar zur Extremismusdebatte und eine kurze Vorstellung unserer Gruppe in der Zeitung.

Wo gibts die Zeitung?
Die Zeitung wird an verschiedenen Orten ausliegen  und kann auch beim RSB Kassel kostenlos bezogen werden. Ihr könnt sie euch aber auch hier einfach als PDF herunterladen.